Dekorationsmalerei

Seit ein paar Jahren wird der Dekorationsmalerei wieder mehr Beachtung geschenkt. War diese früher ein eigenständiger Fachbereich des Malerberufs, ging sie in den 80er und 90er-Jahren leider mehr und mehr in Vergessenheit.
Dekorationsmalerei an einer Aussenwand in Luzern. | © IStock

Eine Hauswand am Hirschenplatz in Luzern. / © IStock

In den späten 80iger Jahren wurden Oberflächen wieder mit dekorativen Techniken gestaltet, das ganze Spektrum der Dekorationsmalerei wurde mehr und mehr nachgefragt. Heute bietet der SMGV einen Lehrgang Dekorationsmalerei an. Gelernt werden die traditionellen Techniken des Malerhandwerks.

Die Anwendung dieser Techniken in der Praxis setzt in der Regel ein entsprechend gestaltetes Projekt voraus. Selbstverständlich können einzelne Wände oder Werkstücke mit einer dieser Techniken geschmückt werden, um individuelle Akzente zu setzen.

Ein weiteres Einsatzgebiet dieser traditionellen Techniken ist die Denkmalpflege. Bei der Instandstellung denkmalgeschützter Objekte ist zuerst eine sogenannte Befundung nötig. Dabei wird ermittelt, mit welchen Techniken und vor allem mit welchen Materialien die Oberflächen ursprünglich beschichtet worden sind. So wird gewährleistet, dass die zu restaurierenden Objekte nicht nur ästhetisch, sondern auch technisch den historischen Vorgaben entsprechen.